Positionen & Themen der LKJ SH

Kulturelle Bildung braucht klare Positionen und fachliche Einordnung.

In unseren Positionen und Themenschwerpunkten machen wir unsere Perspektiven auf zentrale Themen sichtbar, beziehen Stellung zu aktuellen Entwicklungen und benennen Herausforderungen wie Potentiale im Feld der Kulturellen Bildung. Sie basieren auf Praxiswissen, Vernetzung und dem kontinuierlichen Dialog mit einer Vielzahl von Akteur*innen. Unsere Positionen entstehen im Austausch mit Mitgliedern, Netzwerken und Partnerorganisationen – und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Kulturelle Bildung in Schleswig-Holstein | Kulturelle Bildung im Ganztag | Leseförderung in Schleswig-Holstein | Kinderschutz in der Kulturellen Bildung

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Kulturelle Bildung in Schleswig-Holstein

Kulturelle Bildung eröffnet Räume für Ausdruck, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. Auch in Schleswig-Holstein ermöglicht sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Zugang zu vielfältigen Kompetenzen, Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen – in Kitas, Schulen, Kulturinstitutionen, Vereinen und im öffentlichen Raum. Sie reicht von künstlerischer Praxis über Vermittlungsangebote bis hin zu partizipativen Projekten und Kooperationen zwischen formalen und non-formalen Bildungsorten. Dabei reagiert sie auf gesellschaftliche Veränderungen ebenso wie auf die spezifischen Bedingungen eines Flächenlandes mit starken ländlichen Räumen. Kulturelle Bildung ist historisch gewachsen, vielfältig und stark vernetzt. Sie verbindet künstlerische Praxis mit Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit. Landesweite Netzwerke und Akteur*innen – wie die LKJ SH e.V. – tragen dazu bei, Austausch, Qualität und kulturelle Teilhabe im ganzen Land zu stärken.

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Kulturelle Bildung im Ganztag

Ab 2026 haben bundesweit alle Kinder in Grundschulen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Mit dieser Entscheidung greift die Politik zu Recht gesellschaftliche Entwicklungen wie z.B. Entlastung der Familie und Erleichterung der Erwerbsarbeit auf. Allerdings müssen auch die Perspektiven der außerschulischen Kulturellen Kinder- und Jugendbildung bei der Konzeption des Ganztags in Schleswig-Holstein berücksichtigt werden. Dafür setzt sich die LKJ SH e.V. mit vielen Mitglieds- und Partnerorganisationen ein.

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Leseförderung in Schleswig-Holstein

Lesen öffnet Türen – doch für rund 25% der Grundschulkinder in Deutschland bleiben diese Türen verschlossen, weil sie Texte am Ende der vierten Klasse nicht sicher verstehen – dadurch sind sie in ihren Bildungs- und Teilhabechancen eingeschränkt. In Schleswig-Holstein engagieren sich viele Menschen in Schulen, Kitas, Bibliotheken und außerschulischen Initiativen für die Leseförderung. Um dieses Engagement zu vernetzen, zu unterstützen und sichtbarer zu machen, wurde das Lesenetz SH gegründet und unter dem Dach der LKJ SH e.V. die Netzwerkstelle Leseförderung Schleswig-Holstein eingerichtet. Beides stärkt den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Ehrenamtlichen – mit dem Ziel, Lesekompetenz und damit Bildungsteilhabe nachhaltig zu fördern.

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Kinderschutz in der Kulturellen Bildung

Zusammen mit der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg und der Theaterschule Flensburg erarbeitet die LKJ SH e.V. derzeit Schutzkonzepte für die drei Organisationen. Finanziell gefördert wird der partizipative Entwicklungsprozess vom Programm „Start2Act“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Ziel des Projekts ist für die kooperierenden Organisationen, sichere Orte zu sein, in denen Kinder und Jugendliche umfassend vor (sexualisierter) Gewalt geschützt sind.

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Sozialgesetzbuch VIII §1